Reisebericht: Das Karibische Paradies San Andrés

IMG_1097-2

Mein Freund und ich waren drei Tage auf der karibischen Insel Kolumbiens, San Andrés. Diese wunderschönen Strände mit dem türkisblauen Wasser; einfach ein Traum! In diesem Post werde ich die Highlights unserer kleinen Reise zusammenfassen, und Euch ein bisschen Karibik-Feeling mitgeben.

IMG_6167

Anreise & Transport

Geflogen sind wir mit Latam von Cali aus. Günstige Flüge werden aber auch von VivaColombia angeboten. Wir hatten das Glück, dass wir in dem Apartment von Familienangehörigen meines Freundes übernachten durften, in den South End Villas. Die Apartments liegen ganz im Süden, und man fährt ungefähr 20 min vom Flughafen aus. Ein Taxi vom Flughafen hat uns 50.000 Pesos gekostet, aber hätten wir gewusst, dass der Bus dort lang fährt, hätten wir den für 2.100 Pesos genommen. Der Bus auf San Andres ist super praktisch. Er fährt die “Hauptstraße” von Norden nach Süden der Insel ab, und man kann beliebig ein -und aussteigen. Es ist auch leicht sich zu verständigen, da fast alle Einheimischen auch Englisch sprechen.

IMG_1128

Die schönsten Strände von San Andrés – Spratt Bay & San Luis

Der Hauptstrand “Spratt Bay” liegt am Rande des Zentrums und bietet einen wunderschönen langen Sandstrand mit vielen Liegemöglichkeiten. Man kann schön am Strand spazieren gehen, oder an der angegrenzten Promenade, an der man viele Restaurants und Bars findet. Für 30000 Pesos (ca. 8,50€) kann man sich ein kleines “Zelt” mit Liege für einen Tag mieten, oder sonst den Schatten unter den Palmen suchen. Ein weiterer Strand, der auf der halben Strecke von unserem Apartment und dem Zentrum liegt, ist der Playa de San Luis. Ein deutlich ruhigerer Strand als Spratt Bay, und eher besucht von den Einheimischen. Dort findet man ebenfalls einen wunderschönen Sandstrand, und türkisblaues Wasser. Das Meer auf San Andrés wird auch nicht ohne Grund “el mar de siete colores” genannt (zu deutsch: das Meer der sieben Farben).

IMG_1134

 

IMG_1157

Karibikinseln: Acuario & Johnny Cay

Ein Ausflug zu den beiden Inseln Acuario und Johnny Cay ist auf jeden Fall ein Muss und war ein absolutes Highlight für uns. Man kann die beiden Inseln in einer Tour für wenig Geld buchen (ca. 8,50€ p.P.) und man ist den halben Tag unterwegs. Vom Strand Spratt Bay nimmt man mit einer kleinen Gruppe ein solches Boot und fährt rüber zu den Inseln.

IMG_1159-2

Acuario

Der erste Stopp war bei uns Acuario; Eine kleine Insel mit dem typischen hellblauen Wasser der Karibik, einfach super schön! Sie wird Acuario genannt, da das Meer sehr flach und wie ein riesiges Aquarium ist, in dem man schnorcheln und die Fische beobachten kann. Man darf das Meer nur mit Schwimmschuhen betreten, da sich im Wasser Seeigel befinden. Entweder man bringt schon solche Schuhe mit oder man kauft sich dort welche für 20000 Pesos (ca. 5,60€).

IMG_1164-2

IMG_5990

Johnny Cay

IMG_1245

Johnny Cay ist eine richtige Bilderbuch Karibikinsel, mit super vielen Palmen, die man schon von San Andrés aus sehen kann. Man kann sich einfach direkt an den Strand legen, oder man erkundet erst einmal die kleine Insel. Sie ist in verschiedene Zonen aufgeteilt, und man kann auch ruhigere Ecken finden. Der “Hauptstrand” ist nämlich vollgepackt mit Touristen.

IMG_1220

IMG_1217

IMG_1212

Hier haben wir einen schönen Strandabschnitt abseits der Massen gefunden. Ich saß unter einer Palme, und habe Schatten gesucht. Es war ein sehr heißer Tag, und ich hatte leider schon einen leichten Sonnenbrand vom Tag zuvor. Natürlich besteht dort auch die Möglichkeit Mittag zu essen. Man sucht sich eine Fischart aus, und dazu werden dann patacones, arroz con coco und ein kleiner Salat serviert. Mein Freund hat den Fisch gegessen, ich den Rest haha. Der Preis liegt bei 30.000 Pesos (ca. 8,50€).

IMG_6008

IMG_6041

Hoyo Soplador

Nur 5 Minuten von unserem Apartment entfernt, liegt der Hoyo Soplador (zu deutsch: das blasende Loch). Sobald starke Wellen auf einen unterirdischen Tunnel treffen, sieht man einen Strahl aus Luft und Wasser aus einer Öffnung hochschießen. Uns wurde gesagt, der beste Zeitpunkt, um dieses Phänomen zu beobachten, wäre früh am morgen (wir waren spät abends da haha). Für uns war die Hauptattraktion der wunderschöne Sonnenuntergang, der sich über dem Meer ausbreitete.

IMG_6062

Comida & Bebida (Essen & Trinken)

IMG_1149

Wer günstig essen möchte, setzt sich nicht in ein Restaurant, sondern bestellt Essen von den “Locals”. Am Anfang der Promenade des Hauptstrandes befindet sich ein großer Stand mit ganz viel verschiedenem typischen Essen von der Insel. Arroz con coco (Kokosnuss-Reis) findet man hier an jeder Ecke, und muss unbedingt probiert werden! Dazu essen die Einheimischen, entweder Fisch oder Fleisch, Patacones (fritierte Kochbananen) und einen kleinen Salat. Der obere Teller kommt von diesem Stand, und als Veganer hat man da nicht die größte Auswahl. Ich habe zu dem Kokosnuss-Reis noch Yuca (eine Art Kartoffel) und einen kleinen Salat bestellt, was super lecker war. Ansonsten sah mein Essen immer gleich aus:

IMG_6127

Coco Loco – Der Cocktail von San Andrés! 7 verschiedene Alkoholsorten, gemixt mit Kokosnusswasser für 20.000 Pesos (ca. 5,70€)… (Sieht ganz cute aus, ist aber alles andere als lecker haha.)

IMG_1152

Unsere friends, die wir am ersten Tag getroffen haben. John ist Einheimischer und Maria kommt aus Medellin. Tolle Menschen!!

IMG_1140

Ich hoffe, Euch hat mein kleiner Reisebericht gefallen und vielleicht geht es für jemanden ja auch irgendwann mal nach San Andrés. Mehr Bilder findet Ihr übrigens auch auf meinem Instagram @antoniaxko .

Love,

Toñita

Follow:
Share:

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *